• Das verlorene Lachen

    Novelle

  • Gottfried Keller

  • isbn:

    9783962812935

    edition:

    1. Auflage

    language:

    de

Erzählende Literatur: Hauptwerk vor 1945 ‒ Historische Romane und Erzählungen
*** Neue Deutsche Rechtschreibung *** Gottfried Keller (19.07.1819–15.07.1890) war ein Schweizer Dichter und Staatsbeamter. Man kann ohne Zweifel sagen, dass Gottfried Keller der wichtigste Autor der Schweiz im 19. Jahrhundert war. Wegen eines Dummejungenstreiches von einer höheren Schulbindung oder gar einem Studium ausgeschlossen, fand der Halbwaise über den Umweg der Lehre zum Landschaftsmaler doch noch zur Literatur. Er hinterlässt ein großes Werk an Gedichten, Dramen, Novellen und Romanen. Denjenigen, welche schon mehrere Feste gesehen hatten, war er auch schon auf das vorteilhafteste bekannt als eine mustergültige Festerscheinung. Von steter Fröhlichkeit und Ausdauer vom ersten bis zum letzten Augenblicke, war Jukundi dennoch die Ruhe und Gelassenheit selbst; immer sah man ihn teilnehmend an jeder allgemeinen Freude und an jeder besonderen Ausführung, ausharrend und hilfreich, nie überlaut oder gar betrunken. Den schreienden Possenmacher wusste er zu ertragen wie den übellaunischen Festgast, der sich übernommen und die Freude verdorben hatte, und beide verstand er voll Duldung und Freundlichkeit aus allerlei Fährlichkeiten zu erlösen, wenn die allgemeine Geduld zu brechen drohte, und sie aus beschämendem Schiffbruche zu erretten. Selbst den bewusstlosen Jähzornigen führte er, alle Schmähungen überhörend, mit stillem Geschick aus dem Gedränge und erwarb sich Dank und Anhänglichkeit des Nüchterngewordenen. Null Papier Verlag www.null-papier.de
extent:Online-Ressourcen, 169 Seiten
alternative ISBN/ISSN-s: urn : urn:nbn:de:101:1-2018010213549
Wikipedia

Das verlorene Lachen (auch: Das verlorne Lachen; Arbeitstitel: Das Sängerfest) ist eine Novelle von Gottfried Keller, die, 1874 beendet, im Herbst desselben Jahres als „Schlußstein“ im zweiten Teil des Novellenzyklus Die Leute von Seldwyla bei Göschen in Stuttgart erschien. In einem Brief an Emil Kuh schrieb der Autor am 6. Dezember 1874: „Es sind konkrete hiesige Zustände darin, die jedermann in der Schweiz sogleich erkennt.“

Über einer Ehekrise vergeht einem Paar – das sind Jukundus und Justine – das Lachen.